Eingespielt waren wir nicht, Sören, Konstantin und ich. Immerhin konnten wir freitags im Dunklen noch Einkranen. Im Regen bei knapp über 0°C musste samstags zuerst der Mast neu eingestellt werden. Schief und zur Seite gebogen stand er auf der Nefeli. Dank einer Startverschiebung war dann noch eine halbe Stunde Manövertraining drin. Klappte gut, aber bei 5kn Wind und wir hatten 15kn zu erwarten. Die kamen auch und es wurde recht ruppig unter Spi. Der Speed stimmte auch gar nicht und wir hatten Mühe, Anschluss an die erste Hälfte zu halten. Klappte aber noch, so dass wir abends bestes deutsches Boot waren. Nach der Happy Hour ging es nach Leiden zum Italiener, wo es auch zu einiger “Startverschiebung” kam.
Am Sonntag war weniger Wind angesagt. Da uns 60 kg Crewgewicht fehlten, kam uns das sehr entgegen. Die Manöver liefen auch flüssiger und vor allem wurde die Kommunikation an Bord deutlich besser. Das Tief war durchgezogen und es kam auf der Rückseite zu heftigen Linksdrehern. Glücklicherweise hatten wir uns schon am Samstag drauf geeinigt im Zweifelsfall immer links zu starten, so dass uns die Entwicklung sehr entgegenkam. Die Starts liefen mit einer Ausnahme gut und selbst aus der zweiten Reihe konnten wir gut in den freien Wind fahren. Speed und vor allem die Höhe stimmten jetzt. Wir lagen mehrfach unter den Top10 an der ersten Luvtonne. Die Position war aber nicht zu halten, da das 37 Boote starke Feld so eng gestaffelt war, dass die kleinen Fehler die uns noch unterliefen, stets 1-2 Boote kosteten.
Am Ende reichte es insgesamt noch für Platz 17, vor der JetSCReam, die mit einer neu zusammengesetzten Crew segelte, auf Platz 23 und den weiteren deutschen Booten in der zweiten Hälfte.
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