|
"Auf die Plätze, fertig, los!" hieß es am Freitag, den 12. Juni 2009. Die JetSCReam und die Nefeli von Piet Karrié waren verpackt und fuhren los richtung Gardasee/It ali en. Nach einem letzten Training einen Tag zuvor, das einiges von uns Seglern abverlangt hatte, fühlten wir uns alle gewappnet für die folgende Woche. Wir, das waren fast alle der Juniorenabteilung rund um die JetSCReam. Auf der JetSCReam selbst segelten Annabelle Kaiser (Steuerfrau), Ann-Kathrin Dübbers (Pit/Spi), Jeanette Kaiser (Fock) und Nadine Settele (Vorschiff). Die Nefeli ermöglichte es zudem, dass Christina Böhnke (Vorschiff) und Falko Braun (Pit/Spi und unser Trainer) zusammen mit Piet Karrié (Steuermann) und Anneli Hartmann (Fock) bei der WM am Gardasee dabei sein konnten.
Nach einem netten Abend in Augsburg mit Käsegreiner und Steaks bei Falko's Papa (dem wir hier nochmal ganz herzlich für die Übernachtungsmöglichkeit und die gute Verpflegung auf der Hin- und Rückreise danken möchten) kamen wir samstags nachmittags in Riva del Garda an. Sobald das Revier begutachtet war und die schon anwesenden Bekannten begrüßt waren, begann der Stress der WM. Form ali en wie Anmelden, Vermessen, Wiegen und vieles mehr waren vor dem ersten Kontakt mit dem Wasser zu erledigen. Aber schon am nächsten Tag konnten wir erste Schläge, auf dem für seine stetigen Winde bekannten Gardasee, drehen. Und tatsächlich, wie zuvor bereits mehrfach diskutiert, setzte püntklich um 13 Uhr die Ora ein, die uns auch in der gesamten Woche treu blieb. Vor allem der erste offizielle Wettkampfstag hatte es in sich. Böen bis zu 7 Bft sorgten für allerhand Sehenswertes auf dem Wasser. Leider stand der erste Tag bei uns, der JetSCReam, unter einem schlechten Stern. Direkt auf dem ersten Spikurs kam es zu einem relativ harmlosen Windschießer, der uns leider unseren Spiebaum und einige Plätze kostete. Zum Glück ist in der gesamten Woche weiter nichts passiert und die Crew ist, im Gegensatz zu manch anderem Boot;-) , nicht verloren gegangen. Nach der Woche kann man von einer starken Leistung der Mannschaft sprechen. Als eine der jüngsten und leichtesten Crews haben wir das Wetter auf dem Gardasee gut im Griff gehabt. Die Manöver liefen super und die Starts waren zum großen Teil auch gut. Das wesentliche Problem war unser Speed, den wir auf jeden Fall bis zur nächsten WM in den Niederlande in 2010 verbessern möchten.
Neben dem Segeln sorgte die Mannschaft von Thomas Roth mit seiner J22 namens Jeton an vielen Tagen der Woche für unser leibliches Wohl. An dieser Stelle nochmal einen herzlichsten Dank für das sehr leckere Essen. Wir haben es alle sehr genossen. Das Rahmenprogramm der WM zerrte zwar in manchen Momenten an unseren Nerven, war aber im Großen und Ganzen sehr schön. Von einem gemeinsamen Dinner, bis hin zu einem kanadischen Abend, sponsored by the Canadians, war vieles dabei. In der Woche wurden viele neue Freundschaften geschlossen, auch über den Antlantik hinweg. Vielleicht sieht man sich im nächsten Jahr wieder, z.B. bei der Travemünder Woche, bei der nach jahrelanger Pause auch wieder J22´s am Start sein werden. Einige Holländer haben sich bereits angekündigt. Die Holländer war auch diejenigen, die letztendlich die WM in ihrer Hand hatten. Gewonnen hat Gaston Loos vor Ronald Veraar und Eelco Blok bei insgesamt 37 gestarteten Booten. Bestes Deutsches Boot war Piet Karrié (SCR) mit dem 16. Platz. Die JetSCReam wurde drittbestes Frauenteam und drittbestes deutsches Team mit dem 22. Platz.
Bilder
Ergebnisse
|