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Ein Teil des JetSCReam-Teams (Annabelle Kaiser, Annka Dübbers und Falko Braun) machte sich am 10.10. vormittags
auf den Weg ans Braassemermeer. Nach der ca. 6stündigen Autofahrt, die ausnahmsweise reibungslos verlief, konnten
wir in Ruhe am späten Nachmittag einkranen und die J22 startklar machen. Ein paar Polier- und Schleifarbeiten hier
und da mussten noch erledigt werden. Man möchte ja einen guten Eindruck bei der niederländischen Konkurrenz
hinterlassen und ein schnelles Unterwasserschiff haben.
Später entschieden wir uns dann auf Wunsch einer einzelnen Dame das Pannenkoekenhuis in Zaandvoort zu suchen, um
dort zu essen. Leider stellte sich die Suche als schwierig heraus und nach einer längeren Irrfahrt entschieden
wir uns doch für den Asiaten in Leiden. Letztendlich gut gestärkt trafen wir den Rest unserer Crew. Nadine Settele
war zusammen mit Phillip Führer und Leopold Luh nachgekommen. So war dann auch gleich die Crew von Peter Karrie
vollständig.
Am Samstag startete der Tag bei schönstem Wetter und einer leichten Brise, die sich im Laufe des Tages zu 2-3 Bft
entwickelte. Da wir am Tag zuvor schon einkranen konnten, hatten wir genügend Zeit, um vor dem Start noch ein wenig
zu trainieren und die Windverhältnisse zu checken. Wir segelten an diesem Tag 4 Wettfahrten, wovon die ersten beiden
mit einem 12. und einem 14. Platz mehr unseren Vorstellungen entsprachen. In der zweiten Hälfte des Tages lief es
leider nicht mehr so rund (20. und 27. Platz).
Am Abend gab es ein reichhaltiges, chinesisches Buffet und das obligatorische Freibier, von dem einige mehr Gebrauch
machten als andere. Ausgepowert vom Segeltag waren wir doch recht früh im Bett.
Auch der Sonntag versprach sonnig zu werden, doch leider war es eher bedeckt. Auch der Wind wurde schwächer. Dennoch
lief es an diesem Tag wesentlich besser für uns. Vor allem unsere Starts wurden besser, sodass wir einen 5., einen 16.
und einen 10. Platz ersegeln konnten. Doch in Holland endet das Rennen erst am Kran, denn bei 36 Teilnehmern bildet
sich ziemlich schnell eine ziemlich lange Schlange, die man natürlich umgehen will. Da die Holländer aber ein nettes
Volk sind werden „the Germans“ ganz gerne mal vorgelassen. Wir waren also pünktlich zur Siegerehrung abfahrbereit,
sodass es anschließend direkt heimwärts ging.
Insgesamt können wir mit unserem 14. Platz als bestes deutsches Boot zufrieden sein. Peter Karrié wurde 20. (mit einem
tollen 3. Platz in der Serie). Das holländische Feld ist eben deutlich anspruchsvoller als das deutsche. Doch bis
zum Ende des Winters wollen wir auch hier einen der vorderen Plätze erreichen.
Annka Dübbers (für das Team JetSCReam)
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